Netzwerk Asyl, Migration, Flucht Dresden http://namf.blogsport.de für einen menschenwürdigen Umgang mit Migrant_innen Sun, 11 Jun 2017 08:17:47 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en „Jugendliche ohne Grenzen“ – Demo – 11.06. 16 Uhr Schlossplatz + Gala – 13.06. 18 Uhr Theaterhaus Rudi http://namf.blogsport.de/2017/06/11/jugendliche-ohne-grenzen-demonstration-perspektiven-statt-des-integrationspolitik-11-06-16-uhr-schlossplatz-gala-zur-wahl-des-abschiebeministers-auszeichnung-ehrenamtlicher-initiativen-13-06-18-uhr-th/ http://namf.blogsport.de/2017/06/11/jugendliche-ohne-grenzen-demonstration-perspektiven-statt-des-integrationspolitik-11-06-16-uhr-schlossplatz-gala-zur-wahl-des-abschiebeministers-auszeichnung-ehrenamtlicher-initiativen-13-06-18-uhr-th/#comments Sun, 11 Jun 2017 08:12:27 +0000 Administrator Allgemein Demo http://namf.blogsport.de/2017/06/11/jugendliche-ohne-grenzen-demonstration-perspektiven-statt-des-integrationspolitik-11-06-16-uhr-schlossplatz-gala-zur-wahl-des-abschiebeministers-auszeichnung-ehrenamtlicher-initiativen-13-06-18-uhr-th/ JoG-Demo

Einladung von „Jugendliche ohne Grenzen“ zur Demo „Perspektiven statt Des-Integrationspolitik“ – 11.06. 16 Uhr Schlossplatz

Anbei teilen und unterstützen wir den Aufruf von „Jugendliche ohne Grenzen“ im Rahmen ihrer Konferenz vom 11. – 14.06. 2017 in Dresden:

Die kurze Zeit der Willkommenskultur hat nichts daran geändert, dass in Deutschland nach wie vor viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene Flüchtlinge von Abschiebung bedroht sind. Das bedeutet ständige Angst und Unsicherheit.

Die Grundlagen der deutschen Asylpolitik bilden weiter Abschreckung und Ausgrenzung. Verbesserungen im Bereich der Asylpolitik, die hart erkämpft wurden, werden zunichte gemacht. Während die Solidaritätsstrukturen mit und für Geflüchtete sich etablieren, wird die Abschiebepraxis von der Regierung massiv ausgeweitet, indem Ende letzten Jahres mit Charter-Abschiebungen nach Afghanistan begonnen wurde. Einige Bundesländer haben sich angesichts der Menschenrechtslage gegen Abschiebungen entschieden, aber sie sind in der Minderheit. Parallel werden die Menschen gedrängt, der sog. „freiwilligen Rückkehr“ zuzustimmen und die Zahl der Dublin-Abschiebungen erhöht sich.

Während tausende Ehrenamtliche sich darum bemühen, Flüchtlingen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, die Sprache zu vermitteln und Schutzsuchende willkommen zu heißen, fährt die Regierungskoalition ein Des-Integrationsprogramm. Arbeits- und Ausbildungsverbote für geduldete Flüchtlinge – längerer Aufenthalt in den Erstaufnahmelagern ohne Schulbesuch für Kinder – dauerhafte Kasernierung von Asylsuchenden, die Fingerabdrücke in einem anderen EU-Land haben sowie für die, die aus angeblich sicheren Herkunftsstaaten stammen- Sachleistungen statt Bargeld für Personen in Erstaufnahmeeinrichtungen – keine Ankündigung von Abschiebungen – Ausweitung der Residenzpflicht: Verbote den Landkreis oder das Bundesland zu verlassen.
Das bittere Ergebnis: Zehntausende Menschen, darunter viele Kinder und Jugendliche, werden dauerhaft in Flüchtlingslagern isoliert, an Teilhabe und Integration gehindert und müssen Arbeits- und Ausbildungsstellen verlassen.

Je näher die Bundestagswahlen rücken, desto schärfer wird die Stimmung gegen Migrant*innen und Geflüchtete. De Maiziere versucht – mal wieder! – auf dem Rücken der Geflüchteten Politik zu machen. Dieser Populismus befeuert die Neid-Debatte von Pegida & Co und bereitet den Nährboden für die weitere Zunahme rassistischer Hetze und Gewalt gegen Flüchtlinge.

Wir stellen uns dagegen. Statt Abschreckungspolitik brauchen wir Unterstützung für die Schutzsuchenden. Wir brauchen legale Reisewege, damit keine Menschen mehr im Mittelmeer sterben. Der Zugang zu gleichen sozialen Rechten muss für alle gewährleistet werden.

Wir wollen ein Europa und eine Welt ohne Grenzen, in der alle frei entscheiden können, wohin sie gehen und wo sie bleiben – dies darf nicht nur für einige wenige gelten, die durch ihre Staatsangehörigkeit privilegiert sind.

„Jugendliche ohne Grenzen“ laden Euch alle zu der Demonstration unter dem Motto: „Perspektiven statt Des-Integrationspolitik“ ein.
Kommt alle zur Demo, am 11.06.2017 um 16 Uhr am Schloßplatz vor der Hofkirche in Dresden

WIR FORDERN:

Bedingungsloses Bleiberecht für ALLE!
Chancengleichheit bei Bildung, Ausbildung und Arbeit!
Die Abschaffung ALLER ausgrenzenden Gesetze und Regelungen, wie z.B. Residenzpflicht, Asylbewerberleistungsgesetz und Lagerunterbringung!
Abschaffung der Dublin-Verordnung!
Abschaffung der Abschiebehaft!
Die Legalisierung von Menschen ohne Papiere!
Legale Zugangswege in die EU schaffen
Vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention für Flüchtlingskinder – auch in der Praxis!
Das Recht für unsere abgeschobenen Freunde und Freundinnen, in ihre Heimat Deutschland zurückzukehren!

JoG-Gala

Einladung von „Jugendliche ohne Grenzen“ zur Gala – Wahl des Abschiebeministers, Auszeichnung ehrenamtlicher Initiativen: 13.6.2017, 18 Uhr Theaterhaus Rudi, Fechnerstraße 2A, 01139 Dresden

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Gruppe Gegen Antiromaismus zieht auf neue Website um http://namf.blogsport.de/2017/06/01/gruppe-gegen-antiromaismus-zieht-auf-neue-website-um/ http://namf.blogsport.de/2017/06/01/gruppe-gegen-antiromaismus-zieht-auf-neue-website-um/#comments Thu, 01 Jun 2017 10:00:11 +0000 Administrator Allgemein http://namf.blogsport.de/2017/06/01/gruppe-gegen-antiromaismus-zieht-auf-neue-website-um/ nach langen Planungen freuen wir uns, endlich den Umzug auf unsere eigene Homepage vollzogen zu haben!
Ab jetzt sind wir online unter gegenantiromaismus.org zu finden. Falls ihr uns auf eurer Seite verlinkt, bitten wir, das auf die neue Adresse zu aktualisieren.

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Das (un)bekannte Andere. Verfolgung von Sinti und Roma in Sachsen http://namf.blogsport.de/2017/06/01/das-unbekannte-andere-verfolgung-von-sinti-und-roma-in-sachsen/ http://namf.blogsport.de/2017/06/01/das-unbekannte-andere-verfolgung-von-sinti-und-roma-in-sachsen/#comments Thu, 01 Jun 2017 09:34:22 +0000 Administrator Allgemein http://namf.blogsport.de/2017/06/01/das-unbekannte-andere-verfolgung-von-sinti-und-roma-in-sachsen/ Für unseren nächsten Tresen am 14. Juni konnten wir Claudia Pawlowitsch gewinnen, die in lokalen Archiven zur Geschichte des Antiziganinsmus in Dresden forscht:

In Medien, Politik und Alltagsbewusstsein werden Vorurteile über Sinti und Roma beständig wiederholt. All jene Vorurteile über die größte europäische Minderheit finden sich seit vielen Jahrhunderten auch in den Unterlagen von Behörden wieder. Vor allem in obrigkeitlichen Mandaten, Verordnungen, polizeilichen Dienstanweisungen und Gesetzen sind die Ressentiments überliefert. Sie bildeten oft die Grundlage für Ausgrenzungen, Diskriminierung und Verfolgungen der als „Anders“ markierten. Das Vorurteil „Antiziganismus“, die zugrunde liegenden Motive und Auswirkungen werden in dem einführenden Vortrag von Claudia Pawlowitsch anhand lokalhistorischer Beispiele skizzenhaft offengelegt.

Claudia Pawlowitsch ist Forstwissenschaftlerin und Historikerin. Sie studierte an der TU Dresden und der Ben Gurion University of Negev und befasst sich seit vielen Jahren mit der lokalhistorischen und philosophischen Tragweite des Antisemitismus und Antiromaismus.

Wann?
Mittwoch, 14. Juni ab 20 Uhr

Wo?
kosmotique, Martin-Luther-Str. 13

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Nächstes NAMF-Plenum am 17. Mai http://namf.blogsport.de/2017/05/15/naechstes-namf-plenum-am-17-mai/ http://namf.blogsport.de/2017/05/15/naechstes-namf-plenum-am-17-mai/#comments Mon, 15 May 2017 13:26:05 +0000 Administrator Allgemein http://namf.blogsport.de/2017/05/15/naechstes-namf-plenum-am-17-mai/ Das nächste Plenum des NAMF findet am 17.05. um 19 Uhr im Malobeo, Kamenzer Straße 38, statt. Weitere Infos findet ihr hier

Es soll sich, nach dem es so lange ruhig war, darüber ausgetauscht werden neue Projekte oder Kampagnen anzuschieben bzw. zu verwirklichen. Es werden erste Ideen von uns vorgestellt werden, über die diskutiert werden soll. Natürlich könnt ihr aber auch eigene Vorschläge und Gedanken einbringen. Ggf. wird auch schon über eine mögliche Umsetzung gesprochen. Falls ihr also Lust und Zeit habt, würden wir uns über euer Kommen freuen.

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Aufruf zum Protest gegen die Internierung von Schutzsuchenden in Sachsen – 17.05., 12 Uhr vorm Sächsischen Landtag http://namf.blogsport.de/2017/05/15/aufruf-zum-protest-gegen-die-internierung-von-schutzsuchenden-in-sachsen-17-05-12-uhr-vorm-saechsischen-landtag/ http://namf.blogsport.de/2017/05/15/aufruf-zum-protest-gegen-die-internierung-von-schutzsuchenden-in-sachsen-17-05-12-uhr-vorm-saechsischen-landtag/#comments Mon, 15 May 2017 13:06:24 +0000 Administrator Allgemein Demo http://namf.blogsport.de/2017/05/15/aufruf-zum-protest-gegen-die-internierung-von-schutzsuchenden-in-sachsen-17-05-12-uhr-vorm-saechsischen-landtag/

Am Mittwoch entscheidet der Landtag über das Ausreisegewahrsamsvollzugsgesetz

Wir vom Netzwerk, Asyl, Migration, Flucht Dresden rufen gemeinsam mit dem Sächsischen Flüchtlingsrat und anderen Gruppen, Initiativen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen zum Protest gegen die am kommenden Mittwoch zur Abstimmung stehende Entscheidung des Sächsischen Landtages auf.

Es wird dazu aufgerufen, um 12 Uhr gegen die voraussichtliche Zustimmung zum Ausreisegewahrsamsvollzugsgesetz vor dem Sächsischen Landtag zu protestieren. Mit diesem, teilweise noch sehr schwammigen, Gesetz, soll die menschenverachtende Praxis der Abschiebung, um ein weiteres Instrument ergänzt werden.

Mit der möglichen Inhaftierung auch besonders schutzbedürftiger Menschen, wie Familien mit Kindern und unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten, findet nicht nur eine weitere Kriminalisierung und ein „Hinterherlaufen“ rechter und menschenfeindlicher Gesinnung statt, sondern es werden auch weitere physische und psychische bzw. traumatische Belastungen der Betroffenen, ohne der Gewährleistung von grundlegender rechtlicher, psychotherapeutischer und sozialer Betreuung, in Kauf genommen. Dies alles zur weiteren Steigerung der Abschiebezahlen – ohne Rücksichtnahme des einzelnen Menschen.

Die Pressemitteilung des Sächsichen Flüchtlingsrat mit weiteren Informationen und den gemeinsamen Protestaufruf findet ihr unten und hier

Der geplante Ausreisegewahrsam in Sachsen empört eine Vielzahl zivilgesellschaftlicher Akteur*innen. Weithin bekannt sind die verheerenden Folgen, die Gewahrsam und Haft für die Betroffenen haben. Die zum Protest Aufrufenden wollen am kommenden Mittwoch um 12 Uhr gegen die voraussichtliche Zustimmung zum Vollzugsgesetz vor dem Landtagsgebäude protestieren. Trotz dass die Koalition nachjustierte, bleiben viele Punkte an dem Gesetz kritisch und ungeklärt.

Am kommenden Mittwoch wird der Sächsische Landtag über das Ausreisegewahrsamsvollzugsgesetz abstimmen. Geplant ist, dass sich Schutzsuchende Ende des Jahres in haftähnlichen Situationen wiederfinden werden. Auch Familien mit ihren Kindern und unbegleitete Minderjährige werden davon nicht ausgenommen sein. Aus der Zivilgesellschaft wird grundsätzliche Kritik am Vollzug des Gewahrsams laut. „Das ist ein Schritt zurück. Andere Landesregierungen nehmen Abstand von Abschiebehaft und Ausreisegewahrsam. In Sachsen aber soll für veranschlagte drei Millionen Euro ein aus unserer Sicht völlig sinnloses, in den Folgen aber verheerendes Vollzugsinstrument geschaffen werden.“ argumentiert Ali Moradi, Geschäftsführer des Sächsischen Flüchtlingsrats e.V. Der mit dem Gesetz zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung im August 2015 geschaffene Ausreisegewahrsam hat das Ziel, „die Abschiebung zu sichern.“ Was wie ein gewöhnlicher Verwaltungsakt klingt, hat weitreichende Auswirkungen auf die Psyche der Ingewahrsamgenommenen. Da sie keine Straftat begangen haben, ist die Haftsituation für sie nicht nachvollziehbar. In einer Studie des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes aus dem Jahr 2010 wird deutlich, dass das Unverständnis der Betroffenen über ihre Situation deren physische und psychische Gesundheit regelrecht verfallen lasse. Umso mehr, wenn Kinder inhaftiert sind, umso mehr wenn sie unbegleitet sind. „Aus diesen Gründen rufen wir zum Protest gegen den Ausreisegewahrsam am Mittwoch um 12 Uhr vor dem Landtagsgebäude auf.“ so Moradi.

Trotz Änderungsantrags bleibt das Gesetz hochproblematisch

Mit einem Änderungsantrag versuchten CDU und SPD, den Ausreisegewahrsam zu „verbessern“. Nun sollen die Belange von besonders Schutzbedürftigen berücksichtigt werden. Was das heißt, wird nicht deutlich denn es bleibt der Generalverweis auf das Strafvollzugsgesetz – was für Straftäter*innen gilt. Inwiefern hier im Detail beispielsweise auf die besondere Situation von unbegleiteten Minderjährigen eingegangen wird, bleibt offen. Vor allem die fehlende psychotherapeutische und soziale Beratung vor Ort ist Anlass zur Besorgnis. Ein neu zu schaffender Beirat soll zudem Kontrolle gewährleisten. Dass anstelle dessen nicht ein Besuchsrecht für die Ingewahrsamgenommenen etabliert wurde, ist zu hinterfragen. Hier hätten die Betroffenen die Möglichkeit gehabt, direkt mit Anwält*innen und NGO-Mitarbeiter*innen zu sprechen sowie von Familie und Freund*innen Abschied zu nehmen. Große Zweifel gibt es zudem an der Rechtmäßigkeit der Standortwahl. Der entsprechende Paragraph zum Ausreisegewahrsam sieht vor, dass der Vollzug im oder in der Nähe eines Flughafens geschehen soll. Der Dresdner Flughafen verzeichnet aber so gut wie keine außereuropäischen Verbindungen. Moradi dazu: „Vorschnell wird hier ein als ultima ratio angedachtes Abschiebeinstrument geschaffen. Ich wiederhole noch einmal die Forderung unseres Appells vom November 2016 an die Mitglieder des Landtags: stimmen Sie dem Gesetz nicht zu! Ein so schludriges Gesetz wird Grundrechtsverletzungen zur Folge haben, ganz abgesehen davon dass der Ausreisegewahrsam selber eine reine Grundrechtsverletzung ist.“

Eine kurze Auseinandersetzung zum Änderungsantrag der Koalitionsparteien finden Sie hier.

Die zum Protest Aufrufenden sind:

Afghanische Kulturgruppe Dresden
AG Asylsuchende Sächsische Schweiz Osterzgebirge e.V.
AKuBiZ e.V. Pirna
Arbeitskreis Ausländer und Asyl Freiberg e.V.
Asylum Seekers‘ Movement
Ausländerbeauftragter der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens
Bon Courage e.V.
Gefangenen Gewerkschaft / Bundesweite Organisation
Initiativkreis Menschen.Würdig e.V.
Kontakgruppe Asyl e.V. Dresden
Linksjugend [’solid] Dresden
Netzwerk Asyl, Migration, Flucht Dresden
Non-Citizen Council
Peperoncini e.V.
Refugee Law Clinic Leipzig e.V.
Romano Sumnal e.V.
Rote Hilfe e.V.
Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.
Zendegi (Leben) – Keine Abschiebungen nach Afghanistan

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http://namf.blogsport.de/2017/05/15/aufruf-zum-protest-gegen-die-internierung-von-schutzsuchenden-in-sachsen-17-05-12-uhr-vorm-saechsischen-landtag/feed/
http://namf.blogsport.de/2017/05/15/236/ http://namf.blogsport.de/2017/05/15/236/#comments Mon, 15 May 2017 13:05:05 +0000 Administrator Allgemein http://namf.blogsport.de/2017/05/15/236/ http://namf.blogsport.de/2017/05/15/236/feed/ Gruppe Gegen Antiromaismus bei Gedenkfeier am ehemaligen Roma-KZ in Lety/Cz http://namf.blogsport.de/2017/05/14/gruppe-gegen-antiromaismus-bei-gedenkfeier-am-ehemaligen-roma-kz-in-letycz/ http://namf.blogsport.de/2017/05/14/gruppe-gegen-antiromaismus-bei-gedenkfeier-am-ehemaligen-roma-kz-in-letycz/#comments Sun, 14 May 2017 16:14:02 +0000 Administrator Allgemein http://namf.blogsport.de/2017/05/14/gruppe-gegen-antiromaismus-bei-gedenkfeier-am-ehemaligen-roma-kz-in-letycz/ Die Schweinefarm muss endlich weg

Am Samstag, den 13. Mai, fuhr die Dresdner Gruppe Gegen Antiromaismus mit etwa 30 Unterstützer_innen vor allem aus Dresden und Leipzig zur offiziellen Gedenkfeier am ehemaligen Konzentrationslager Lety in Tschechien. Dort sprachen unter anderem der tschechische Minister für Menschenrechte und der Kulturminister, der Leiter der deutschen Botschaft in Prag, Hansjörg Haber, sowie mehrere Botschafter vor etwa 200 Teilnehmern. Die Gruppe Gegen Antiromaismus bekräftigte ihre Forderung, die Schweinemastanlage auf dem Gelände abzureißen und so ein würdiges Gedenken zu ermöglichen.

Im KZ Lety kamen während des Nationalsozialismus mehrere Hundert Menschen um, die meisten davon Roma und Sinti. Auf dem Gelände steht seit den 1970er-Jahren eine industrielle Schweinemastanlage. Erstmals liefen dieses Jahr offiziell Verhandlungen über einen Aufkauf der Farm, die aber momentan wegen der Regierungskrise in der Tschechischen Republik auf Eis gelegt wurden. Mehrere Redner_innen forderten die Regierung auf, das Vorhaben endlich umzusetzen.

Jan Feldmann, Pressesprecher der Gruppe Gegen Antiromaismus erklärt hierzu: „Den Abriss der Schweinefarm schon wieder zu vertagen ist eine Frechheit. Die Anlage muss endlich verschwinden, damit in Lety eine richtige Gedenkstätte entstehen kann. Das wäre auch ein wichtiges Signal der Anerkennung an die tschechischen Roma. Die deutsche Regierung hat sich ihrer Verantwortung für die Vernichtung der tschechischen Roma bisher entzogen. Diese Verantwortung anzunehmen würde mindestens bedeuten, die Finanzierung dieses Anliegens zu übernehmen.“

Čeněk Růžička vom Ausschuss für Holocaust-Entschädigung für die tschechischen Roma organisiert die Gedenkfeier jedes Jahr am 13. Mai, dem Jahrestag der Deportation der verbliebenen Häftlinge ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Zunächst wurden Kränze niedergelegt und Reden gehalten. Beteiligt waren unter anderem die diplomatischen Vertretungen Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und Israels.

Nach der offiziellen Gedenkfeier nahmen noch etwa 40 Aktivist_innen aus Deutschland und der Tschechischen Republik an einer selbstorganisierten Führung über das Gelände teil. Unter den kritischen Augen der Polizei machten sie Station an dem einzigen Ort des ehemaligen Lagers, der nicht innerhalb der heutigen Schweinemast liegt. Dort steckten sie Blumen in den Zaun und zeigten Banner mit der Forderung nach dem Abriss der Anlage und einem würdigen Gedenken an alle Opfer des Holocaust.

Die Führung wurde von der tschechischen NGO Konexe organisiert. An ihr nahmen neben der Gruppe Gegen Antiromaismus auch Vertreter_innen des sächsischen Roma-Vereins Romano Sumnal, der Leipziger Initiative „Geschichte vermitteln“ sowie der transkulturellen Selbstorganisation von Roma und Nicht-Roma „Roma Trial e.V.“ aus Berlin teil.

Weitere Infos zu Lety gibt es unter GegenAntiromaismus.org

Der Aufruf der Gruppe Gegen Antiromaismus ist hier zu finden: Ein Gedenken in Würde ermöglichen

Und einen weiteren Presseartikel gibt es bei Radio Prag

Aktivist_innen mit Banner am Gedenkstein: \"Ein würdiges Gedenken für alle Opfer des Holocaust\"
Banner am Zaun der Schweinemastanlage: \"Die Schweinefarm auf dem Gelände des Roma-Konzentrationslagers Lety abrei�en\"
Tschechische und deutsche Aktivist_innen protestieren vor der Schweinemastanlage

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http://namf.blogsport.de/2017/05/14/gruppe-gegen-antiromaismus-bei-gedenkfeier-am-ehemaligen-roma-kz-in-letycz/feed/
Gruppe Gegen Antiromaismus bei Radio Dreyeckland http://namf.blogsport.de/2017/05/12/gruppe-gegen-antiromaismus-bei-radion-dreyeckland/ http://namf.blogsport.de/2017/05/12/gruppe-gegen-antiromaismus-bei-radion-dreyeckland/#comments Fri, 12 May 2017 16:12:53 +0000 Administrator Allgemein http://namf.blogsport.de/2017/05/12/gruppe-gegen-antiromaismus-bei-radion-dreyeckland/

KZ speziell für Roma- und Sintifamilien

Am ehemaligen Konzentrationslager Lety in Tschechien steht heute eine Schweinemastanlage

Unter diesem Titel gab es heute Morgen ein hörenswertes Interview bei Radio Dreyeckland
Aber hört selbst: Am ehemaligen KZ Lety steht heute eine Schweinemastanlage

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Tresen gegen Antiromaismus im Mai: Überraschungsfilm zur Gedenkfahrt nach Lety http://namf.blogsport.de/2017/05/07/tresen-gegen-antiromaismus-im-mai-ueberraschungsfilm-zum-gedenkfahrt-nach-lety/ http://namf.blogsport.de/2017/05/07/tresen-gegen-antiromaismus-im-mai-ueberraschungsfilm-zum-gedenkfahrt-nach-lety/#comments Sun, 07 May 2017 11:30:52 +0000 Administrator Allgemein http://namf.blogsport.de/2017/05/07/tresen-gegen-antiromaismus-im-mai-ueberraschungsfilm-zum-gedenkfahrt-nach-lety/ Am Mittwoch, den 10. Mai, zeigen wir bei unserem Tresen in der kosmotique einen Film, der das KZ Lety im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Verfolgung von Roma und Sinti in ganz Europa beleuchtet und eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart schlägt. Dabei kommen auch einige unserer tschechischen Freund_innen zu Wort, die wir bei der Gedenkfahrt am 13. Mai in Lety treffen werden.

Start ist wie immer 20 Uhr, wir freuen uns auf den Film und die Diskussion!

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Die vergessenen Kinder im Herzen Europas http://namf.blogsport.de/2017/05/02/die-vergessenen-kinder-europas/ http://namf.blogsport.de/2017/05/02/die-vergessenen-kinder-europas/#comments Tue, 02 May 2017 11:38:00 +0000 Administrator Allgemein http://namf.blogsport.de/2017/05/02/die-vergessenen-kinder-europas/ Der folgende Artikel wurde uns von der Autorin zugesandt und wir freuen uns, ihn hier veröffentlichen zu können:

Wenn man in Deutschland nachmittags ein zwölfjähriges Kind begrüßt, geht man davon aus, dass es gefrühstückt hat, in der Schule war, dort Mittag gegessen hat und jetzt entweder seine Hausaufgaben macht, einem Hobby nachgeht oder mit Freunden spielt. Doch für die Kinder, mit denen ich arbeite, ist keines dieser Dinge selbstverständlich. Mein Name ist Hannah Köhler, ich arbeite seit einem halben Jahr als Freiwillige in einem Kinder- und Jugendzentrum mit den Romakindern Jelšavas zusammen und dies ist ihre Geschichte.

Jelšava ist ein kleines Dorf im Herzen der Slowakei, nur bekannt für seinen hohen Bevölkerungsanteil an Roma. Von den rund 3200 Einwohnern sind etwa 1300 Roma. Diese Gegend der Slowakei ist geprägt von schlechter wirtschaftlicher Entwicklung, hoher Arbeitslosigkeit und Kriminalität. Vor langer Zeit war Jelšava eine reiche Stadt, aber von dem ehemaligen Reichtum zeugen nur noch die Kirchen und die Ruine des Kastells.
Vor mehreren Jahren hat der slowakische Staat versucht, den Anteil an Roma in Košice, der zweitgrößten Stadt der Slowakei, zu senken, indem ihnen billige Häuser in kleinen Orten angeboten wurden, unter anderem in Jelšava. Seitdem sind die Grundstückspreise hier dramatisch gesunken und die Häuser verstorbener Bewohner werden zumeist wiederum von Roma gekauft.

Der Arbeitgeber für den Großteil der Bevölkerung ist die naheliegende Magnesiummine, aber auch dort sinken die Beschäftigungszahlen und so ist Arbeitslosigkeit ein gravierendes Problem für die Einwohner Jelšavas. Besonders für die Roma der Stadt ist es sehr schwer, eine Beschäftigung zu finden, da sie bei der Arbeitsplatzsuche häufig mit offenem Rassismus konfrontiert werden. Zudem ist das Sozialsystem des slowakischen Staates so aufgebaut, dass der Mindestlohn niedriger ist als das Arbeitslosengeld. Für viele Roma würde es sich also finanziell nicht lohnen zu arbeiten. Daher leben die Mehrheit der Romafamilien hier von der Sozialhilfe.

Die Probleme der Roma gehen aber noch wesentlich tiefer. Im Bildungssystem sind sie zumeist gravierend benachteiligt. Roma werden häufig automatisch in so genannte Sonderschulen für Kinder mit geistiger Behinderung verwiesen. Zudem ist auch das Bildungsniveau der Elterngeneration zumeist sehr niedrig. Dazu kommt, dass Schulbildung für die Roma hier nie einen besonders hohen Wert hatte, da das Wissen und handwerkliche Fähigkeiten traditionell in der Familie gelehrt wurde. Deswegen wird eine Schulausbildung heute zwar als wünschenswert, aber keineswegs erforderlich angesehen. Viele der Kinder, mit denen ich arbeite, schwänzen regelmäßig die Schule und werden dazu teilweise sogar von ihren Eltern angehalten, wenn ihre Hilfe zu Hause benötigt wird.

Außer den schlechten Berufschancen erfahren die jugendlichen Roma weitere Probleme. Sehr viele Romamädchen in Jelšava werden schon im Altern von 14 Jahren schwanger. Mitverantwortlich dafür ist sicherlich die zumeist mangelnde sexuelle Aufklärung, aber auch andere Faktoren.
Zudem endet die Regelschulzeit in diesem Alter. Kaum jemand aus der Romagemeinschaft schafft den Übergang zum Gymnasium im nahe gelegenen Ort Revúca. Daher fangen die Kinder in diesem Alter an, von der Sozialhilfe zu leben.

Weitere Probleme sind die hohe Rate an Alkohol- und Drogenmissbrauch und die extrem hohe Kriminalität. Die Romafamilien haben zumeist große Schwierigkeiten, finanziell vorauszuplanen, und wenn das Geld der Sozialhilfe aufgebraucht ist, fangen sie häufig aus der Not heraus an zu stehlen.

In solch einem konfliktreichen Umfeld aufzuwachsen ist sehr schwer, und die Gefahr, dass sich das Muster wiederholt, sehr hoch. Daher versuchen wir mit unserer Arbeit, dem entgegen zu wirken und den Kindern Perspektiven für ihre Zukunft aufzuzeigen.

Wir sind sechs internationale Freiwillige, die in Jelšava im Rahmen eines Europäischen Freiwilligendienstes arbeiten. Das ist ein Programm, das von der EU gefördert wird und jungen Menschen zwischen 18 und 30 die Möglichkeit bietet, für kurze Zeit oder ein ganzes Jahr in ein anderes europäisches Land zu gehen und dort für die lokale Gemeinschaft zu arbeiten.
Mein Team besteht aus Freiwilligen aus Italien, Deutschland, Spanien, Portugal und Rumänien. Wir leben und arbeiten ein Jahr lang gemeinsam in Jelšava.

Unser Sozialzentrum „Jordán“ öffnet jeden Tag seine Tore und bietet verschiedene Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 29 an. Wir basteln, tanzen, singen, musizieren, spielen Theater, und lernen gemeinsam. Für die Jugendlichen bieten wir jeden Freitagabend einen Treffpunkt an, wo sie billig Snacks und alkoholfreie Getränke kaufen und ihre Zeit mit Brettspielen und Tischtennis verbringen können. Zudem sind immer Freiwillige anwesend, die für ihre Fragen und Probleme ein offenes Ohr haben. Auf diese Weise hoffen wir, die Jugendlichen von den Bars fern zu halten, in denen viele Slowaken ihren Freitagabend verbringen.

Ein weiteres Projekt unseres Zentrums ist ein Präventionsangebot, das über mehrere Monate läuft und Themen wie Freundschaft, Beziehungen und Drogenmissbrauch thematisiert. Es wird von einer ausgebildeten Sozialarbeiterin geleitet und hat das Ziel, die Kinder durch gemeinsame Diskussionen, Rollenspiele und einen spielerischen Lernansatz für diese Themen zu sensibilisieren.
Auch im wöchentlichen Club für Mädchen wird über gesellschaftliche Umgangsformen und Lebenskonzepte diskutiert. Die Philosophie des Zentrums ist es, dabei nie zu belehren, sondern Anregungen zu geben und ein offenes Ohr zu haben. Den Kindern wird beigebracht, die Konsequenzen ihres Handelns nachzuvollziehen und sich auch in die Rolle des anderen zu versetzen. Was sie dann mit diesen Techniken anfangen, ist ihnen überlassen.

Das grundlegende Ziel des Zentrums ist, den Kindern einen sicheren und vorurteilsfreien Ort zu bieten, um ihre Freizeit zu verbringen, weit weg von den Problemen der Straße. Dabei möchten wir ihnen auch gleichzeitig einige grundlegende gesellschaftliche Werte vermitteln, wie Verantwortung für das eigene Handeln, Mitgefühl und Zusammenarbeit.

Unser Zentrum bietet täglich von 14:30 bis ca. 18:30 Aktivitäten an. Manche betreffen spezifische Projekte, die wir mit den Kindern durchführen wollen, wie das Basteln von Weihnachtsdekorationen. Andere bieten den Kindern die Möglichkeit, sich auszusuchen, was sie machen möchten. Das Wichtigste ist nur, dass sie die Regeln des Zentrums respektieren. Diese Regeln wurden gemeinsam mit den Kindern aufgestellt und bieten die Grundlage für eine friedliche, respektvolle Atmosphäre. Zudem bereiten sie die Kinder auf ihr Leben in der Gesellschaft vor, da es die Grundlagen der Höflichkeit sind, wie z.B. einander nicht zu beleidigen, einander zu helfen und höflich miteinander umzugehen.
Wer die Regeln bricht, muss sich dafür verantworten und im Extremfall das Zentrum für den Rest des Tages verlassen. Viele der Kinder mögen die Regeln sehr, da sie ihnen eine Sicherheit bieten, die sie sonst nicht gewohnt sind.

Schließlich unterstützt das Zentrum auch junge Erwachsene, die aus den meisten der Aktivitäten des Zentrums herausgewachsen sind. Sie bekommen die Möglichkeit, sich als lokale Freiwillige ausbilden zu lassen und erhalten Unterstützung in ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz oder einem Job. Einige von ihnen bekommen sogar die Möglichkeit, selbst für ein Jahr ins Ausland zu gehen.

Nach Jelšava zu kommen, hat mir in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet. Ich habe erkannt, wie privilegiert mein Leben in Deutschland ist, und ich habe gesehen, wie Menschen, die fast nichts haben, dennoch glücklich sein können. Viele der Familien hier denken nicht, dass sie Hilfe nötig haben oder etwas an ihrem Lebensstil ändern können. Gerade für Kinder aus Haushalten, in denen ein hohes Gewaltpotenzial herrscht, ist das sehr schlecht. Aber es zeugt auch von einer unglaublichen Widerstandskraft des menschlichen Geistes, die mich immer wieder beeindruckt.

In Bezug auf die Mehrheitsbevölkerung ist es für mich auch immer wieder unverständlich, auf wieviel Ignoranz man stößt, wenn man ihnen von unserer Arbeit erzählt. Viele stempeln die Roma einfach als faul und kriminell ab, ohne die zu Grunde liegenden Schwierigkeiten in Betracht zu ziehen und zu differenzieren. Gerade die Kinder müssen stark unter diesen Vorurteilen leiden, und viele von ihnen verinnerlichen die Vorwürfe und verhalten sich dementsprechend. Auf diese Weise wird ein Teufelskreis aufgebaut, den wir zu durchbrechen versuchen.

Jeder Arbeitstag bietet unvorhergesehene Momente – positive und negative. Was die Kinder aus Jelšava von den Kindern unterscheidet, mit denen ich bisher gearbeitet habe, ist ihre Offenheit Neuem gegenüber. Fremde werden von ihnen fast immer mit offenen Armen empfangen und die Kinder haben keinerlei Probleme damit, ihre Zuneigung zu zeigen, wenn sie einmal gewonnen ist.

Dennoch kann man in der Arbeit mit den Kindern immer wieder erkennen, dass sie mit tief liegenden Problemen zu kämpfen haben. Viele haben Probleme, mit negativen Gefühlen umzugehen und die meisten haben ein sehr geringes Selbstwertgefühl. Dazu kommt ein großes Unverständnis gegenüber Regeln und Konsequenzen des eigenen Handelns.

Doch schon Einzelerfolge machen den Aufwand lohnend, z.B. wenn ein Kind den Wunsch hegt, später zu studieren oder wenn ein lokaler Freiwilliger ein Auslandsjahr beginnt. Wir hoffen, dass wir den Kindern in der schwierigen Phase des Aufwachsens und dem problematischen Umfeld eine Stütze sein können. Unsere Vision ist ein Jelšava, in dem alle Kinder in Frieden, gut versorgt und mit guten Chancen für die Zukunft aufwachsen. Dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist, steht außer Frage. Doch wir geben die Hoffnung nicht auf und geben jeden Tag unser Bestes für die Kinder.

„Jordán“ ist immer dankbar für Unterstützung. Für mehr Informationen über unser Projekt besuchen Sie bitte:
Facebook: YMCA Revúca

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