Asylsuchende in Dresden und Chemnitz werden Opfer rassistischer Gewalt

Fast zeitgleich sind am Montag Abend zwei Asylsuchende in Dresden und in Chemnitz auf offener Straße verprügelt worden. Die Polizei ermittelt wegen eines fremdenfeindlichen Hintergrunds. Unter „Ausländer Raus“– Rufen und dem Hitlergruß wurde der junge Mann in Dresden von vier Unbekannten in der Nähe des Bahnhofs Mitte angegriffen und mit einer Bierflasche beworfen.

Das NAMF verurteilt die Taten und weißt darauf hin, dass solche Übergriffe die Spitze eines gesellschaftlich weit verbreiteten Rassismus sind. Während derlei Übergriffe geschehen, trifft sich Innenminister Ulbig mit VertreterInnen von Pegida und wertet deren fremdenfeindliches Gedankengut damit noch auf. Betroffene werden nicht gehört, und so gesellschaftlich weiter marginalisiert.

Infos unter: www.mdr.de/sachsen/ueberfaelle-asylbewerber100_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.html

+++ Rassismus tötet! +++