20 Jahre Asylkompromiss

„Was haben wir nur getan? Warum wollen uns die Faschisten umbringen? Kommen heute Nacht wieder Neo Nazis?“ Das waren die Ängste von Flüchtlingen in Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, Mölln – das vergangene Jahr war voll von den „Jubiläen“ der rassistischen Ausschreitungen, in denen sich Anfang der neunziger Jahre überall in der Bundesrepublik der geballte Hass gegen alle, die für anders erklärt wurden, entlud. Teils von der öffentlichen Meinung getrieben, zum großen Teil aber durchaus aus eigener Überzeugung, ließ sich auch die Politik nicht lumpen und schaffte mit dem Kompromiss zur Neuregelung von Artikel 16 Grundgesetz das Grundrecht auf Asyl de facto ab. Dieses Ereignis jährt sich am 6. Dezember nun zum zwanzigsten Mal.

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